Content und Themenbäume
Themen finden, der Themenbaum und die Symptomebene, mit Live-Beispielen
Die wichtigsten Punkte
- Style kommt vor Themen. Timos eigentliche Challenge ist, die Lücke zwischen der Person mit und ohne Kamera zu schließen. Den Content-Teil selbst hält er für den leichten.
- Impulsiv aufnehmen, nicht bewerten. Sobald er den Impuls im Kopf prüft, ob ein Reel funktioniert, blockiert er. Virale Reels kann er nicht vorhersagen, es steckt Zufall darin.
- Ziel sind rund fünfzig wiederverwendbare Reels. Herausfinden, worauf Menschen reagieren, und diese Reels dann immer wieder neu aufnehmen.
- Themen finden mit ChatGPT. Die hundert einfachsten und dümmsten Anfängerfragen zum eigenen Thema geben lassen. Insider Sprache vermeiden, Content bewusst einfacher machen.
- Der Themenbaum. Baumstamm ist die Positionierung, Äste sind die Unterthemen. Der erste Monat dient dazu, verschiedene Äste auszuprobieren.
- Wer kauft, ist nicht wer Hilfe braucht. Content richtet sich auf die, die emotional an einem Thema zerbrechen, nicht auf jeden, den es betrifft.
- Schmerzpunkt in die erste Sekunde. Die ersten drei Sekunden sind kritisch. Symptome und Reizwörter gehören dorthin, das Gefühl wird nicht benannt, sondern getroffen.
- Die Symptomebene ist die wichtigste Säule. Menschen denken in Problemen, nicht in Lösungen. Man denkt in Kopfschmerz, nicht in Aspirin.
- Reels beweisen keine Kompetenz. In sechzig bis neunzig Sekunden geht das nicht. Ihre Aufgabe ist, interessierte Menschen zu sammeln und weiterzuführen.
Wo es ausführlich steht
- Content und Themen für das komplette Denkmodell und das Säulen-Framework
- Fallbeispiele für die anonymisierten Themenbäume aus den Hotseats