Wissensübersicht

4:16 min

Warum gerade so wenig passiert

Baden Württemberg, Bayern und Nordrhein Westfalen haben noch Sommerferien, zusammen nach Timos Schätzung 45 Millionen Menschen, und das zeigt sich massiv in den Zahlen. Im Norden ist die Schule längst wieder los, weshalb man leicht übersieht, dass der Rest noch in den Ferien steckt. Er selbst stellt über den Sommer fast alle Kampagnen ein, die große Zeit ist September und Oktober. Seit Beginn der Challenge hat er noch nie so wenig Follower bekommen, zwischen 50 und 100 am Tag, die Viewzahlen sind hoch, aber alle sind in einem Modus von kein Bock. Solche Schwankungen wird man immer wieder sehen und nicht verhindern können: Im Januar gibt es die Aufbruchsstimmung, wochenweise erste Woche okay, zweite Woche mega, dritte weniger, vierte meh, im Februar nochmal ein Aufblühen. Wer in so einer Phase trotzdem Gas geben will, müsste auf Trends achten und sie mitmachen, was in der Beratungs und Dienstleistungsbubble aber weitgehend irrelevant ist. Wessen Zahlen jetzt gerade steigen, hat es umso besser gemacht. Ab Mitte September enden die meisten Ferien, danach dauert es noch etwa zwei Wochen, bis die Maschine warm gelaufen ist. Seine nächste Challenge plant er deshalb eher Richtung Mitte Oktober, wenn ganz Deutschland im Jahresend und Black Week Modus ist.

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Die beste Session meines Lebens

Timo hat einen älteren Audioclip in die Telegram Gruppe geladen, den er in aller Bescheidenheit die beste Session seines Lebens nennt. Die Aufnahme ist ein paar Monate alt, er hatte sie vergessen und danach viele Nachrichten von Menschen bekommen, die sich dafür bedankt haben, also hat er sie sich selbst noch einmal angehört. Der Anlass für den Hinweis: In den ersten zwölf Minuten des Premium Calls vom Vortag ging es darum, warum Wandel erforderlich ist und wie wir uns selbst aus Erfolg sabotieren, dabei ist er in seine eigene Geschichte gegangen. Er hält das für hörenswert, nicht weil er großartig sei, sondern weil er an dem Tag einen sehr guten Zugang zu einem bestimmten Teil seiner Geschichte hatte und viele Dinge zusammengekommen sind.

Der erwähnte Clip

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Zieh mal durch

Eine kurze Ermutigung an einen Teilnehmer: Ich find's richtig geil, dass du das machst. Ich weiß, das ist, was es erfordert von einem. Mach das mal, zieh mal durch, du wirst stolz auf dich sein.

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Irgendwas ist immer

Aus dem Urlaub, mit Baby auf dem Arm: Das Timing ist immer scheiße, und es ist keine billige Ausrede, es ist wirklich immer irgendwas. Instagram ändert den Algorithmus, das Licht ist schlecht, das Mikrofon fehlt, davor muss man packen, danach ist man unterwegs. Wer diese Stimme im Kopf umtrainiert, versteht, dass Warten nur ein Problem für das zukünftige Ich schafft: Der beste Zeitpunkt war vor 20 Jahren, der nächstbeste ist heute. Aus dem Tanzsport kennt Timo die Alternative, den Monofokus: Mit einem Ziel wie dem Weltmeistertitel fliegt das Irgendwas aus dem Fenster, weil jede Entscheidung nur noch an einer Frage hängt: Hilft mir das, ja oder nein?

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Anfangen ist easy, fortsetzen ist die Challenge

In Woche zwei ist die Euphorie des Anfangs vergangen und der Austausch in der Gruppe wird ruhiger. Timos Einordnung: Der Algorithmus hat keine persönliche Agenda gegen dich, niemand programmiert bitte nicht bei Tanja in einen Algorithmus für drei Milliarden Menschen. Der Sinn der Challenge ist, in einen Rhythmus zu kommen und die Hemmschwelle zu verlieren. Wer sagt, jedes fünfte Reel geht inzwischen ganz gut ab, hat den richtigen Fokus, denn das heißt, kategorisch funktioniert es. Wer dagegen ständig einen Rausch braucht oder jemanden, der ihn antreibt, wird es schwer haben. You gotta keep going.

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Vorterminierte Reels und Kontenanalyse mit Claude

Timo hat Testreels und normale Reels vorterminiert und sieht zero Unterschied in den Ergebnissen, der einzige Nachteil ist, dass Storys sich nicht terminieren lassen. Dazu ein Tipp aus Scarletts Experimenten: Die Chrome Extension von Claude kann Instagram Accounts öffnen, auf Reels klicken, die gesprochenen Texte abschreiben, Headlines analysieren und daraus Themenideen liefern, etwa von zehn Konkurrenten das, was am besten performt. Für ihn selbst ist das nichts, weil zu viel Nachdenken ihn blockiert, aber auf der Ideenebene kann es Menschen freisetzen.

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Der Algorithmus hat keine Meinung

Instagram verdient an Werbung und will Menschen möglichst lange halten, also hätte die Plattform keinen Vorteil davon, guten Content zu unterdrücken. Zwei mögliche Haltungen liegen sich gegenüber: der Algorithmus hasst mich, was in die Opferrolle führt, oder ich habe noch nicht herausgefunden, was hier funktioniert, was die Gestaltungsmacht zurückgibt. Timo brauchte selbst rund 200 Reels bis zum Durchbruch. Wer nichts ändert, bekommt in Zukunft dieselben Ergebnisse wie bisher.

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Du wirst nicht für Kreativität belohnt

Die Lektion des Tages: Instagram ist kein Fair Play und belohnt nicht, wer das Rad neu erfindet. Wer ein Reel, einen Hook oder ein Thema gefunden hat, das funktioniert, nimmt es immer und immer wieder, notfalls den Bruder oder die Schwester des Hooks. Timos Beleg: Auf 50.000 Views inhaltlich gleicher Reels kamen drei Kommentare der Sorte, du redest immer über das Gleiche. Wie man wirkt, sagen die Zahlen, nicht das eigene Gefühl.

2:45 min

Das Gewinnspiel: Preise, Wertung und was du einreichen musst

Zu gewinnen gibt es einen Monat Einzelbetreuung, eine Analyse des Instagram Accounts und eine Marketinganalyse. Gewertet wird in drei Kategorien: Follower Zuwachs, viralstes Reel und die meisten geposteten Reels. Beim Zuwachs zählen absolute und prozentuale Zahlen, weil keine Variante für sich fair wäre, aus den besten zehn beider Ranglisten wird der Gewinner gelost. Voraussetzung ist ein Business Account, eingereicht wird per Screenshot aus dem Professional Dashboard.

3:27 min

Editing in Edits Schritt für Schritt

Timo zeigt am Bildschirm seinen kompletten Ablauf in Edits. Stimmoptimierung auf 29 Prozent, Filter, gespeicherte Farbeinstellung, Untertitel, Text, Export und direkt weiter zu Instagram.

1:21 min

Früherer Start am Tag des Kickoffs

Timo kündigt an, statt um 9:15 Uhr schon um 8:45 Uhr zu starten, weil achtmal mehr Leute dabei sind als erwartet. Das ist ein Angebot und kein Zwang.

3:20 min

Musik im Reel und schlanker Aufwand beim Schneiden

Timo hat Musik ausgiebig getestet und keinen Unterschied gemessen, dazu wurden ihm Reels wegen Lizenzproblemen komplett stummgeschaltet. Wichtiger ist, den Aufwand beim Schneiden so klein zu halten, dass man ihn dauerhaft durchhält.

2:24 min

Zoom Zugang und Ablage der Aufzeichnungen

Organisatorisches zu Mails, die bei etwa vier Prozent der Teilnehmer nicht ankamen, und zum Zugang für Zoom. Die Aufzeichnungen landen alle in einem Ordner bei Google Drive, weil zusätzliche Plattformen nur Komplexität schaffen.

7:07 min

Erfolg richtig definieren

Timo zieht die Parallele zum Leistungssport und zum zweiten Platz bei einer Weltmeisterschaft. Kernaussage: Setze dir ein Ziel, das in deinem Einflussbereich liegt, also jeden Tag vor die Kamera gehen statt eine Zahl an Followern anzupeilen.

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