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Die wichtigsten Punkte

  • Sich selbst beim Doomscrollen beobachten. Timos größtes Learning: eine Woche lang gucken, worauf man tatsächlich reagiert, nicht worauf man gerne reagieren würde. Die eigenen Kunden sind keine intelligente Ausnahme, sie reagieren auf den gleichen Stuff.
  • Sympathie ist irrelevant. Wer verkauft, dessen Käufer ist in einer Krise und interessiert sich nicht ansatzweise so sehr dafür, ob er einen nett findet, wie man glaubt.
  • Tempo in der ersten Sekunde. Idealerweise mit dem Punkt beginnen. Das Themenwort gehört in Sekunde 1, notfalls rein als Ausrufezeichen, Stichworte statt korrekter Sätze.
  • Jedes Reel muss in einer kalten Audience überleben. Reels sind für Nicht Follower, und selbst Follower gucken nicht wegen dir.
  • Headlines sind die größten Hebel. Bei Untertitel-Formaten kein Unterschied, bei Headlines riesige. Je spektakulärer, desto besser.
  • Die ersten Stunden entscheiden. Bekommt ein Reel anfangs keine kritische Menge Views, trocknet es aus. Timo postet um 6 Uhr, nach 7:30 oder 8 Uhr lädt er nicht mehr hoch. Seine Fenster sind nicht deine, jeder muss eigene finden.
  • Views pro Follower als Metrik. Bei Timo stabil 1 zu 500, gute Reels 1 zu 200, sein bestes Reel mit Sachen in der Kamera 1 zu 70.
  • Frontal in die Kamera kostet ihn 70 bis 90 Prozent der Views.
  • Reels nicht in die Storys posten. Influencer mit 100.000 bis 700.000 Followern machen es zu null Prozent.
  • Remixen statt erneut hochladen. Reels älter als 60 Tage remixen, einen unsichtbaren Text aus dem Bildrand ziehen, fertig. Gilt als editiert und performt deutlich besser als der 1 zu 1 Reupload.
  • Auch andere Formate benutzen. 8 Sekunden Reels mit Caption und reine Posts performen stark, ein virales Stück zieht alle Inhalte drum herum hoch.
  • Telegram statt E-Mail Liste, weil es Podcast Charakter hat und auf dem Telefon landet.
  • Freestylen mit einem Punkt. Den Punkt kennen, die Steine im Fluss aussuchen, nicht jedes Wort planen. Ideen nicht vorfiltern, sondern aufnehmen und hochladen.
  • Zwei Hotseats: die Bildband Strategie für einen Headshot Fotografen und Selbstinszenierung zwischen Ästhetik und Alltag.

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